samstag / 20 Januar / 20:00 Uhr


Foto Thomas Häntzschel
Foto Thomas Häntzschel

WELTALL ERDE MENSCH / Werkstattlesung

 

Mitten im Weltall hält die Zeit plötzlich an, trinkt Kaffee an einer Tankstelle, weiß nicht mehr weiter, weiß weder, ob die Welt aufgehört hat, sich zu drehen, noch, ob das Universum weiterhin expandiert. Sie genießt den Moment des Innehaltens und würde am Liebsten verschwinden; da aber stets alles in Bewegung ist, jede Geschichte Anfang und Ende hat, muss mittendrin immer auch etwas passieren: muss man existieren, vorwärtsstreben und durchhalten. Obwohl Trödeln ja eigentlich gut tut. 

Die Coming-of-Age Stückentwicklung erzählt der Regisseur Jan Koslowski als eine Geschichte des Werdens, der Tatsachen und Utopien, der kleinen wie der bedeutenden Schritte und natürlich des großen Ganzen: Irgendwo im Kosmos ist die Welt und irgendwo in der Welt ist der Mensch auf der Suche nach den Zusammenhängen, die es angeblich gibt.

REGIE JAN KOSLOWSKI

Bühne Max Siebenhaar

Kostüm Marilena Büld

Dramaturgie Anna Langhoff

Mit Paula Thielecke, Markus Paul, Janne Nora Kummer

 

8 Euro

erm. 6 Euro

Reservierungen unter:

kunstkooperative@gmail.com

 

 


Eine Produktion des Volkstheater Rostock in Kooperation mit der KunstKooperative (die Premiere findet am 3.02.2018 am Volkstheater Rostock statt!!!)



montag / 29 Januar / 19 uhr


 "Die Doina:

eine Einführung in den lyrischen Gesang Rumäniens" 

 

Vincent Rastädter
Vincent Rastädter

 Was ist die Doina? Ein Klage- und Trauerlied, eine Gattung der traditionellen rumänischen Musik, die Gesamtheit aller langsamen und melancholischen Stücke in der Musik Rumäniens oder steht sie sinnbildlich für die rumänische Folklore überhaupt?

 

Vortrag über das Genre „Doina“ mit Musikbeispielen

 

Mit Vincent Rastädter (Oldenburg) / Moderation: Hermine-S. Untch (DRG)

Die zentrale Bedeutung der Doina in der rumänischen Kulturgeschichte wurde 2009 durch die Aufnahme der Gattung in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO besonders hervorgehoben. In seinem Buch „Die Doina. Eine Einführung in den lyrischen Gesang Rumäniens“ geht Vincent Rastädter der Frage nach dem Phänomen Doina im Kontext der rumänischen Musik nach und beschreibt die Entwicklungen von den nicht eindeutig festzustellenden Anfängen bis in die Gegenwart.

 

 

Freier Eintritt

 

„Jour Fixe“! der Deutsch-Rumänische Gesellschaft e.V. in Kooperation mit der KunstKooperative



samstag / 3 Februar / 18:30 Uhr + 20:00 uhr + 21:30 uhr


INVENT/(-)AR [PK] 

Konzept/Texte: Peca Ștefan

mit: Laurențiu Bănescu & Peca Ștefan (Compania BLA) 

Bühnenbild: Amandine Bănescu

Eine "Teatrul LUNI"(Green Hours/Bukarest) Produktion (2017)

VERANSTALTUNG IN RUMÄNISCHER SPRACHE 

INVENT/(-)AR [PK]

concept/texte: Peca Ștefan

(cu adăugiri de Laurențiu Bănescu)

cu: Laurențiu Bănescu & Peca Ștefan (Compania BLA)

sceno/grafia: Amandine Bănescu

o producție Teatrul LUNI de la Green Hours (2017)

Un party-performance cu dramaturgul Peca Ștefan 

(Heidelberg Stuckemarkt Innovationspreis ’07, Berliner Stuckemarkt ’10,’13, Trilogia Anul Dispărut) – aka PK – și actorul Laurențiu Bănescu (6,9 pe scara Richter,  Umbre Sezonul 2, Monoloagele Vecinului) care inventariază împreună cu 20 de spectator-invitați 20 de titluri scrise de Peca în ultimii 20 de ani. Se bea. Se mănâncă. Se cântă live (și de pe casete). Se dansează. Și se joacă.

 

Invenția inventariată se poate descoperi de trei ori pe seară. 3 grupuri de câte 20 de oaspeți au acces în kunstkooperative de la: 

18:30 (Grupul 1)

20:00 (Grupul 2) 

21:30 (Grupul 3). 

Durata unui Invent/(-)ar: cca. 60 min. (pe ceas). Dar se mai extinde cu toate berile băute.

 

8 Euro

Rezervari: kunstkooperative@gmail.com



sonntag / 11 februar / 18:00 uhr


2 pieces & karaoke #1

event under construction...

 


freitag + samstag / 23 + 24 Februar / 20:00 uhr


Orpheus.Eurydike.Amor

 

Die Geschichte von Orpheus und Eurydike wird im Rahmen einer Installation mit Gesang und Klavier aufgeführt. Die Fragen von Identität, Liebe und Einsamkeit werden analysiert. Wer bin ich ohne den Anderen? Wie kann ich mich ohne den Anderen definieren? Was bedeutet Liebe und Verlangen? Warum brauche ich den Anderen? Was bedeutet eine authentische oder „wahre“ Identität?

Wir haben drei Figuren – Orpheus, Eurydike und Amor – die mit Frauen besetzt werden und sich mit diesen Fragen innerhalb der mythologischen Geschichte beschäftigen und ihre weibliche Einsamkeit auf drei Arten zeigen: Orpheus hat jemanden verloren und kann ohne diese Person nicht weiterleben. Eurydike hat sich selbst verloren – einmal neben Orpheus und einmal in der Unterwelt.

Für sie ist der Verlust Orpheus`eine Befreiung, ein Anfang der Selbstfindung. Amor ist die Göttin der Liebe und des Verlustes und kann als omnipotente Figur das Leben der anderen bestimmen. Sie weiß nicht, was sie mit ihrer Macht anfangen soll. Niemand kennt wirklich ihre wahre Persönlichkeit, sondern definiert sie nur über ihre Macht.

Im Verlauf der Installation zeigen wir, wie sich die unterschiedliche Machtstrukturen verändern und spielen mit der Darstellung des weiblichen Körpers.

BESETZUNG

 

Regie | Zsófia Geréb

Bühnen-und Kostümbild | Florence Klotz & Vanessa Vadineanu

Korrepetition | So-Hee Kim

Orpheus | Sunniva Unsgard

Eurydike | Constanze Jader

Amor | Katja Bazhanova

 

Eine Produktion von Florence Klotz und Vanessa Vadineanu in Kooperation mit der KunstKooperative. Mit freundlicher Unterstützung der Frauenbeauftragten der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

9 Euro

erm. 5 Euro

Reservierung unter:

florence&vanessa@gmail.com



sonntag / 11 März / 18 Uhr


Als wir das Lügen lernten (literarisches Debüt)

von Ilinca Florian

 

Bukarest, Ende der achtziger Jahre. Der unbeschwerte Sommer, den die Familie am Schwarzen Meer verbracht hat, ist vorbei. Mit dem Herbst und der Rückkehr in die Großstadt ziehen auch die Sorgen des sozialistischen Alltags wieder ein. Die junge Erzählerin berichtet von der Welt der Erwachsenen, den feinen Rissen, die sie

durchziehen, und der Frage, die über allem schwebt: Gehen oder bleiben?  Sollen wir die Heimat verlassen und in eine Fremde reisen, die ein freies und  unbeschwertes Leben verspricht? Die Mutter droht am nahenden Exil zu zerbrechen,  und keiner ahnt, warum. Allein das Mädchen, die eigene Tochter, sieht mehr,  bemerkt die kurzen, aber ungehaltenen Berührungen einerseits und warmen Blicke andererseits, es wird zum stillen Zeugen einer Liebschaft zwischen ihrer Mutter und einem anderen Mann. In direkter, unmittelbarer Sprache erzählt Ilinca Florian von einer Gesellschaft im Umbruch.

 

Gelesen von der Autorin Ilinca Florian; sie wurde 1983 in Bukarest geboren, ist in Österreich aufgewachsen und lebt seit 2007 in Berlin. Sie hat am GRIPS Theater gespielt, an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) studiert und arbeitet als Werbetexterin und Drehbuchautorin. Für Wolken Wollen erhielt sie den Drehbuchpreis des Internationalen Studentenfilmfestivals »sehsüchte«, für die mit dem Regisseur Tom Lass entwickelte  Tragikomödie Blind und Hässlich auf dem Filmfest München 2017 den Preis des Internationalen Kritikerverbandes.

 

8 Euro

erm. 6 Euro

 

Reservierungen erforderlich unter:

kunstkooperative@gmail.com



Vergangene Veranstaltungen(Auswahl)


Hör!

InternationalerMusiktag

Eine Veranstaltung des Estnischen Musikrates und dem Estnischen Kulturvereins in Berlin KAMA

 

 

 

Theater

Gastspiel aus Rumänien: 

HUOOOOO!!! /

Monoloagele vecinului / Mens sana

in corporatist sano.

https://aualeu.ro

 

 

 

Heimat und Flucht
Liederabend 
Anna Niedbala,
Jean-Ronald LaFond,

Cristian Niculescu, 

 

The Battle of Agincourt 

 

Tatjana Bogucz, Uta Korff, Christophe Pantillon, Corinna Korff,

 

Kammerkonzert  

 

mit dem langjährigen Konzertmeister der Berliner Philharmoniker 

Guy Braunstein

Artist as citizen.

Citizen as artist.

Artist Talk with

Dan Perjovschi

 



Proben


HAUEN•UND•STECHEN

Notre Carmen

Premiere

Théâtre de l’Athénée Louis-Jouvet, Paris | 9- 19 November 2017

Sophiensæle, Berlin | 13- 17 Dezember 2017

 

grupo oito 

UNRESTRICTED CONTACT

Uraufführung 9. Dezember 2017

Ballhaus Naunystrasse

 

Akademie der Autodidakten

Eine Gesichte von vielen

Uraufführung/Premiere: 18.12.2017

Ballhaus Naunystrasse

Turbulenzen 

Festival für aktuelle interkulturelle Musik

8-10 Dezember 2017

Radialsystem 

(Urauführung)
Regie: Jan Koslowski
Premiere am 3.02.2018 am Volkstheater Rostock
http://www.volkstheater-rostock.de/de_DE/stueck/weltall-erde-menschJAN KOSLOWSKI / URAUFFÜHRUNG



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