freitag + samstag / 23 + 24 Februar / 20:00 uhr


Orpheus.Eurydike.Amor

Eine performative Installation mit Gesang und Klavier.

Mit Textausschnitten aus Schatten (Eurydike sagt) von Elfriede Jelinek

und Liedern aus Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck.

Die Geschichte von Orpheus und Eurydike wird im Rahmen einer Installation mit Gesang und Klavier aufgeführt. Die Fragen von Identität, Liebe und Einsamkeit werden analysiert. Wer bin ich ohne den Anderen? Wie kann ich mich ohne den Anderen definieren? Was bedeutet Liebe und Verlangen? Warum brauche ich den Anderen? Was bedeutet eine authentische oder „wahre“ Identität?

Wir haben drei Figuren – Orpheus, Eurydike und Amor – die mit Frauen besetzt werden und sich mit diesen Fragen innerhalb der mythologischen Geschichte beschäftigen und ihre weibliche Einsamkeit auf drei Arten zeigen: Orpheus hat jemanden verloren und kann ohne diese Person nicht weiterleben. Eurydike hat sich selbst verloren – einmal neben Orpheus und einmal in der Unterwelt.

Für sie ist der Verlust Orpheus`eine Befreiung, ein Anfang der Selbstfindung. Amor ist die Göttin der Liebe und des Verlustes und kann als omnipotente Figur das Leben der anderen bestimmen. Sie weiß nicht, was sie mit ihrer Macht anfangen soll. Niemand kennt wirklich ihre wahre Persönlichkeit, sondern definiert sie nur über ihre Macht.

Im Verlauf der Installation zeigen wir, wie sich die unterschiedliche Machtstrukturen verändern und spielen mit der Darstellung des weiblichen Körpers.

BESETZUNG

 

Regie | Zsófia Geréb

Bühnen-und Kostümbild | Florence Klotz &

Vanessa Vadineanu

Korrepetition | So-Hee Kim

Orpheus | Sunniva Unsgard

Eurydike | Constanze Jader

Amor | Katja Bazhanova

 

Eine Produktion von Florence Klotz und Vanessa Vadineanu in Kooperation mit der KunstKooperative. Mit freundlicher Unterstützung der Frauenbeauftragten der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

9 Euro

erm. 5 Euro

Reservierung unter:

florenceandvanessa@gmail.com



sonntag / 11 März / 18 Uhr


Als wir das Lügen lernten (literarisches Debüt)

von Ilinca Florian

 

Bukarest, Ende der achtziger Jahre. Der unbeschwerte Sommer, den die Familie am Schwarzen Meer verbracht hat, ist vorbei. Mit dem Herbst und der Rückkehr in die Großstadt ziehen auch die Sorgen des sozialistischen Alltags wieder ein. Die junge Erzählerin berichtet von der Welt der Erwachsenen, den feinen Rissen, die sie

durchziehen, und der Frage, die über allem schwebt: Gehen oder bleiben?  Sollen wir die Heimat verlassen und in eine Fremde reisen, die ein freies und  unbeschwertes Leben verspricht? Die Mutter droht am nahenden Exil zu zerbrechen,  und keiner ahnt, warum. Allein das Mädchen, die eigene Tochter, sieht mehr,  bemerkt die kurzen, aber ungehaltenen Berührungen einerseits und warmen Blicke andererseits, es wird zum stillen Zeugen einer Liebschaft zwischen ihrer Mutter und einem anderen Mann. In direkter, unmittelbarer Sprache erzählt Ilinca Florian von einer Gesellschaft im Umbruch.

 

Gelesen von der Autorin Ilinca Florian; sie wurde 1983 in Bukarest geboren, ist in Österreich aufgewachsen und lebt seit 2007 in Berlin. Sie hat am GRIPS Theater gespielt, an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) studiert und arbeitet als Werbetexterin und Drehbuchautorin. Für Wolken Wollen erhielt sie den Drehbuchpreis des Internationalen Studentenfilmfestivals »sehsüchte«, für die mit dem Regisseur Tom Lass entwickelte  Tragikomödie Blind und Hässlich auf dem Filmfest München 2017 den Preis des Internationalen Kritikerverbandes.

 

8 Euro

erm. 6 Euro

 

Reservierungen erforderlich unter:

kunstkooperative@gmail.com



Vergangene Veranstaltungen(Auswahl)


 

 

Theater

Gastspiel aus Rumänien

https://aualeu.ro

Heimat und Flucht
Liederabend 
Anna Niedbala,
Jean-Ronald LaFond,

Cristian Niculescu

Kammerkonzert  

mit dem langjährigen Konzertmeister der Berliner Philharmoniker Guy Braunstein

 

Artist as citizen.

Citizen as artist.

Artist Talk with

Dan Perjovschi

 

WELTALL ERDE MENSCH

(Coming-of-Age-Drama)

REGIE JAN KOSLOWSKI

In Kooperation mit dem Volkstheater Rostock


Die Doina

Vortrag

„Jour Fixe“! der Deutsch-Rumänische Gesellschaft e.V.

INVENT/(-)AR [PK] 

Performance

Gastspiel aus Rumänien

eine Teatru Luni(Green Hours) Produktion

2 pieces & karaoke #1

Performance Serie

Tatiana Mejia

Rosabel Huguet

Jesse Broekman 




Proben


HAUEN•UND•STECHEN

Notre Carmen Premiere

Théâtre de l’Athénée Louis-Jouvet, Paris | 9- 19 November 2017

Sophiensæle, Berlin | 13- 17 Dezember 2017

KONTRAKLANG

Aktuelle Musik | Contemporary Music

Heimathafen Neukölln

grupo oito 

UNRESTRICTED CONTACT

Uraufführung 9. Dezember 2017

Ballhaus Naunystrasse

 

 

sinatra in agony

von Oscar Bianchi

URAUFFÜHRUNG

Gare du Nord Basel (CH) 

Akademie der Autodidakten

Eine Gesichte von vielen

URAUFFÜHRUNG/Premiere: 18.12.2017

Ballhaus Naunystrasse

 

Consul and Meshie

A project by Antonia Baehr and Latifa Laâbissi in a video installation by Nadia Lauro

HAU 1

Turbulenzen 

Festival für aktuelle interkulturelle Musik

8-10 Dezember 2017

Radialsystem 

 

 

Futur II Konjunktiv

nicht von hier irgendwo 

URAUFFÜHRUNG

Premiere: April 2018,

Theater HochX, München

 

WELTALL ERDE MENSCH 

URAUFFÜHRUNG 

Regie: Jan Koslowski
Premiere am 3.02.2018 am Volkstheater Rostock



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